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Der interne Zinsfuß in der Performancematrix

Jetzt misst du die tatsächliche Rendite deiner Wertpapiere noch präziser.

Ab sofort steht euch als Aristokraten in der Performancematrix eine neue und extrem aussagekräftige Renditekennzahl zur Verfügung – der interne Zinsfuß (oft auch IRR für Internal Rate of Return genannt).

Von der Gesamtrendite zum internen Zinsfuß

Bisher haben wir in der Auswertung nur die reine Gesamtrendite über den gewählten Zeitraum ausgewiesen. Diese hatte jedoch einen Haken: Sie hat den eigentlichen Anlagezeitraum nicht berücksichtigt. Ein kurzes Beispiel: Eine Gesamtrendite von 10 % mag auf den ersten Blick gut klingen. Wenn du diese 10 % allerdings über drei Jahre erzielt hast, entspricht das nur rund 3,2 % pro Jahr – deutlich weniger, als wenn du dieselben 10 % in einem einzigen Jahr erreicht hättest.

Um die Renditeauswertung für euch deutlich aussagekräftiger und vergleichbarer zu machen, haben wir nun den internen Zinsfuß integriert.

Was genau ist der interne Zinsfuß?

Einfach gesagt ist der interne Zinsfuß die durchschnittliche jährliche Rendite deines Investments. Der große Vorteil dieser Kennzahl ist, dass sie genau berücksichtigt, wann und in welcher Höhe Geld geflossen ist. Sie bezieht also all deine Käufe, Nachkäufe, Verkäufe und natürlich die erhaltenen Dividenden taggenau in die Berechnung mit ein.

Das Ergebnis ist eine sogenannte geldgewichtete Rendite, die dir zeigt, wie stark sich das von dir eingesetzte Kapital tatsächlich pro Jahr verzinst hat. Dadurch lässt sich deine Rendite ab sofort direkt mit anderen Anlagen vergleichen, zum Beispiel mit dem Zinssatz deines Tages- oder Festgeldkontos – der ist ebenfalls immer annualisiert.

So nutzt du die neue Auswertung

Du kannst dir den internen Zinsfuß für einzelne Wertpapiere und für all deine Depots anzeigen lassen. Darüber hinaus bestimmst du den Betrachtungszeitraum selbst:

  • Gesamte Haltedauer: Wenn du den Zeitraum auf „Max" stellst, siehst du die Rendite für jedes Wertpapier ab dem allerersten Kaufdatum bis heute bzw. bis zum Verkauf der gesamten Position.
  • Individuelle Zeiträume: Möchtest du wissen, wie dein Depot oder ein bestimmtes Wertpapier in einem bestimmten Jahr gelaufen ist? Dann wähle einfach den passenden Zeitraum aus.

Wann das Feld leer bleibt

Zwei Dinge braucht die Berechnung. Fehlt eines davon, lassen wir die Zelle bewusst leer, statt eine Zahl auszuweisen, die nicht trägt:

  • Hinterlegte Transaktionen. Bei Positionen, die ihr nur mit Bestand und Einstandskurs gepflegt habt, kennen wir kein Kaufdatum – und ohne Kaufdatum lässt sich nicht sagen, wie lange euer Geld gearbeitet hat. Wer hier Werte sehen möchte, trägt die Transaktionen nach oder importiert sie.
  • Mindestens drei Monate Laufzeit. Diese Grenze gilt pro Position und nicht für den gewählten Zeitraum: Eine erst vor wenigen Wochen gekaufte Aktie bleibt also auch auf „Max" leer. Der Grund ist einfach: Da der interne Zinsfuß auf ein ganzes Jahr hochrechnet, würden kürzere Laufzeiten zu extremen und realitätsfernen Werten führen. Ein starker Kursanstieg innerhalb weniger Wochen ergäbe hochgerechnet astronomische (oder tiefrote) Renditen ohne jede Aussagekraft.

Ein Hinweis noch: Gebühren und Steuern fließen derzeit nicht in die Berechnung ein.

Wir hoffen, euch gefällt die neue Rendite-Funktion!

Weiterhin gute Dividendenerträge wünschen euch

Max & Johannes